Veranstaltungen

Lesung und Gespräch
24.08. Donnerstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

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Nachträglich zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz

Jutta Wachowiak

liest aus den Tagebüchern von Käthe Kollwitz
Moderation: Paul Werner Wagner

Künstlertagebücher gehören zu den intimsten Zeugnissen, die wir kennen und die wie kaum eine andere Quelle Aufschluss geben über den Geist der Epoche. Dies gilt um so mehr für eine Künstlerin vom Rang der Käthe Kollwitz, die aus einem starken Bedürfnis nach Diskretion heraus alles „Private“ vor der Öffentlichkeit zurückhielt. Für dieses Private, allzu Persönliche gab es einen Gesprächspartner: das Tagebuch. „Nirgends, auch nicht in ihren Arbeiten, ist Käthe Kollwitz mehr sie selbst, nirgends tritt sie lebendiger entgegen als in ihren Aufzeichnungen.“ (Jutta Bohnke)

Die bekannte Schauspielerin Jutta Wachowiak gehörte Jahrzehnte lang zum Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin. Sie war auch als Filmschauspielerin erfolgreich und spielte die Titeltrolle im DEFA-Spielfilm Käthe Kollwitz - Bilder eines Lebens von Ralf Kirsten aus dem Jahr 1987.

Foto: © Günther Wolfram / Jutta Wachowiak im Gespräch mit Paul Werner Wagner
Jutta Wachowiak im Gespräch mit Paul Werner Wagner
Lesung und Gespräch
05.09. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
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Hans-Werner Honert: Maria und der Patriot

Moderation: Paul Werner Wagner

Maria war noch keine drei Jahre alt, als ihre Mutter 1990 Ostdeutschland verließ und in die USA ging. 25 Jahre später bekommt sie den Auftrag, einen Dokumentarfilm über Detlev Karsten Rohwedder zu drehen, den ersten Chef der Treuhand, der 1991 ermordet wurde. Ihr Vater war sein Bodyguard. Als ihr Freund durch einem Unfall ums Leben kommt, ist Maria mit dem Auftrag allein. Sie will ihre Trauer besiegen und bricht in die Vergangenheit auf. Sie muss begreifen, dass sie von einflussreichen Leuten benutzt wird. Ein  Kampf auf Leben und Tod beginnt. 

Hans-Werner Honert studierte an der Filmhochschule Moskau. Von 1976 bis 1990 arbeitete Hans-Werner Honert als Film- und Fernsehregisseur. Daneben ist er als Hörspielautor erfolgreich. Nach 1990 ist Hans-Werner Honert Produzent, Autor und Regisseur. Er produzierte für den MDR Polizeiruf und Tatort.

Maria und der Patriot ist sein Romandebüt.

Foto: Privatarchiv der Familie Honert
Hans-Werner Honert
Russischer Filmabend
18.09. Montag | 18:00

Russisches Haus
der Wissenschaft
und Kultur Berlin
Friedrichstraße 176-179
10117 Berlin
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UdSSR 1969, fa, 88 min

Leuchte, mein Stern, leuchte

Gespräch mit Prof. Dr. Oksana Bulgakowa / Moderation: Paul Werner Wagner

Ein Dorf in Südrussland 1920. Der Bürgerkrieg zwischen Weiß- und Rotgardisten wogt schon drei Jahre als der Wanderschauspieler und Revolutionär Iskremas auf einem Bauernwagen Einzug hält. Mit wenigen Handgriffen verwandelt er den Karren in Bretter, die die Welt bedeuten. Während drum herum der Krieg seine grässliche Fratze schneidet, werden Verse von Shakespeare gesprochen. Der Wanderschauspieler versucht, mit künstlerischen Mitteln das Volk für die Revolution zu gewinnen ...  

„Eine Tragikomödie über den Wert, die Freiheit und die Aufgabe der Künste und ihre Wirkung; zugleich heiter und bitter.“ (Lexikon des internationalen Films).  

Buch und Regie: Alexander Mitta, Kamera: Juri Sokol; Darsteller: Oleg Tabakow, Jelena Proklowa, Oleg Jefremow, Jewgeni Leonow, Leonid Dyachkov 

 

Eine Veranstaltungsreihe der Friedrich-Wolf-Gesellschaft in Kooperation mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, der Tageszeitung neues deutschland und dem Go East Generationen e. V.

Foto: Filmcover
Filmcocer
Russischer Filmabend
06.11. Montag | 18:00

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UdSSR, 1928, s/w, 102 min

Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Gespräch mit Prof. Dr. Oksana Bulgakowa / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Der Film des großen Regisseurs Eisenstein entstand im Auftrag des Exekutivkomitees der KPdSU zur Feier des zehnten Jahrestags der Oktoberrevolution. Gedreht an Originalschauplätzen und mit Veteranen der historischen Ereignisse, zeichnet der Film die Revolution nach und kommentiert sie durch suggestive Montagen und ironische Bildfindungen. Prompt fiel der Film nach seiner Uraufführung im Bolschoi-Theater am 14. März 1928 unter das Formalismus-Verdikt und verschwand aus den Kinos. 

Regie: Sergej M. Eisenstein, Buch: Sergej Eisenstein, Grigori Aleksandrow, Kamera: Eduard Tissé, Szenenbild: Wassili Kowrigin, Musik Edmund Meisel, Regieassistent: Maxim Strauch, Michail Gomorow, I. Trauberg, Darsteller: Boris Livanow , Wassili Nikandrow, Wladimir Popow, Edouard Tissé, Nikolai Podvoisky, sowie Arbeiter Leningrads, Soldaten der Roten Armee 

Eine Veranstaltungsreihe der Friedrich-Wolf-Gesellschaft in Kooperation mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, der Tageszeitung neues deutschland und dem Go East Generationen e. V.

Foto: Logo des Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur Berlin
Logo: Russisches Haus  der Wissenschaft  und Kultur Berlin
Im Gespräch
07.11. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
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Prof. Ronald Paris

Moderation: Paul Werner Wagner

Der Maler Ronald Paris wurde 1933 als Sohn eines Schauspielers in Sondershausen geboren. Nach einer Lehre als Kunstglaser und Glasmaler besuchte er in Jena die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät. Von 1953 bis 1958 studierte er Wandmalerei an der Kunsthochschule Weißensee bei Kurt Robbel, Arno Mohr, Bert Heller und Gabriele Mucchi. Seit 1959 arbeitet er freischaffend. Von 1963 bis 1966 war er Meisterschüler bei Otto Nagel. 1965 war Ronald Paris Mitbegründer der Triennale Intergrafik und von 1985 bis 1991 war er Berliner Bezirksvorsitzender im Verband der Bildenden Künstler. 1989 beteiligte er sich an politischen Kundgebungen und war Mitorganisator der Demonstration am 4. November auf dem Alexanderplatz. Von 1993 bis 1999 hatte er eine Professur an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle inne. Ronald Paris nannte „Respekt vor der Natur“ als Maxime – Schönheit ja, Idylle nein. 

 

Foto: Selbstbildnis, 2014 120 x 100 cm, Öl auf Leinwand / Privatarchiv Ronald Paris
Ronald Paris
Im Gespräch
05.12. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
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AMIGA und die DDR-Rock-MUSIK

Gespräch mit Jörg Stempel und Jürgen Karney / Moderation: Paul Werner Wagner

1947 gründete Ernst Busch die Schallplatten-GmbH Lied der Zeit mit den Labels Amiga und Eterna. Daraus ging 1954 der VEB Deutsche Schallplatten hervor. In den Studios entstand ein eigener Sound - deutschsprachige Rock- und Popmusik, nach der Wende Ostrock genannt. AMIGA war die Heimat von Puhdys, Karat, Silly, City u.v.a.. Die Bands entwickelten eine bewunderswerte Kreativität. Der „Sound der DDR“ wurde erfolgreich in den Westen exportiert. Den größten Coup landete Karats Der blaue Planet. Bis 1989 wurden auf der anderen Seite der Mauer 480 000 LP verkauft. Großen Anteil am Erfolg von AMIGA hatte deren letzter Chef Jörg Stempel und der Moderator Jürgen Karney, der den DDR-Bands mit seiner Fernsehsendung Bong eine öffentlichkeitswirksame Plattform bot. Das AMIGA-Repertoire wird heute von Sony Music Entertainment vermarktet. Zum 70. Geburtstag blicken wir noch einmal auf die Geschichte von AMIGA zurück.  

 
Foto: Jürgen Karney (links) und Jörg Stempel (rechts) / Privatarchiv Jürgen Karney, Jörg Stempel
Jürgen Karney und Jörg Stempel
Lehnitzer Gespräch
Literarische Weihnachtsfeier
10.12. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Da capo für die Leiche

Geschichten über Schauspieler und andere Kuriositäten
Lesung mit Peter Reusse und Sigrid Göhler

Der beliebte Theater- und Filmschauspieler Peter Reusse (Ein irrer Duft von frischem Heu) und die beliebte Schauspielerin Sigrid Göhler, bekannt geworden als charmante Ermittlerin Leutnant Vera Arndt in der DDR-Krimi-Kultserie Polizeiruf 110, bieten uns einen Lesegenuss der besonderen Art. Unterhaltsam und mit viel Humor geht es mit Manne Krug nach Feuerland, mit Frank Schöbel für eine Hochzeitsnacht im Regen nach Budapest, mit Rolf Ludwig auf ferne russische Theaterbretter und ... Sigrid Göhler liest aus Peter Reusses Gedichtband Unberechtigte Entfernung

Danach bringen wir uns mit Glühwein und Stolle in vorweihnachtliche Stimmung. Ein schöner Jahresausklang für alle Mitglieder und Freunde der Friedrich-Wolf-Gesellschaft.

Peter Reusse: Da capo für die Leiche. Verlag Das neue Berlin, 1997, ISBN-10: 3929161915

Weihnachtsgans Auguste Markt
15.12. Freitag | 12:00
15. bis 17. Dezember

Der Wolf und die Gans

Weihnachtsgans Auguste Markt in Oranienburg

Nach guter Tradition leuchtet Auguste am dritten Adventswochenende vom Balkon des alten Barockschlosses, wenn Oranienburger und ihre Gäste die Angebote an den Marktständen aus der Region verkosten oder Geschenke für die Familie entdecken. Ein Buch sollte immer dabei sein…

Die Geschichte der „Weihnachtsgans Auguste“ entstand zur gleichen Zeit, als ihr Autor Friedrich Wolf in Lehnitz mit seiner Frau Else und dem Terrier Bummi, einem weiteren Titelhelden seiner beliebten Tiergeschichten, wohnte. Tiere waren die Freunde der Menschen und sollten nicht auf dem Teller landen. 

Am dritten Adventswochenende ist am Stand der Friedrich-Wolf-Gesellschaft mehr über den Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf zu erfahren. Bücher, Hörspiele, Filme und das Programm vielfältiger Veranstaltungen in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte liegen bereit, wenn Sie bei uns vorbeischauen. 

 
Foto: Privatarchiv der Familie Wolf
Weihnachtsgans Auguste