Veranstaltungen

Russischer Filmabend
06.11. Montag | 18:00

Russisches Haus
der Wissenschaft
und Kultur Berlin
Friedrichstraße 176-179
10117 Berlin
(030) 20 30 22 52
info@russisches-haus.de

UdSSR, 1928, s/w, 102 min

Oktober. Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Gespräch mit Prof. Dr. Oksana Bulgakowa / Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Der Film des großen Regisseurs Eisenstein entstand im Auftrag des Exekutivkomitees der KPdSU zur Feier des zehnten Jahrestags der Oktoberrevolution. Gedreht an Originalschauplätzen und mit Veteranen der historischen Ereignisse, zeichnet der Film die Revolution nach und kommentiert sie durch suggestive Montagen und ironische Bildfindungen. Prompt fiel der Film nach seiner Uraufführung im Bolschoi-Theater am 14. März 1928 unter das Formalismus-Verdikt und verschwand aus den Kinos. 

Regie: Sergej M. Eisenstein, Buch: Sergej Eisenstein, Grigori Aleksandrow, Kamera: Eduard Tissé, Szenenbild: Wassili Kowrigin, Musik Edmund Meisel, Regieassistent: Maxim Strauch, Michail Gomorow, I. Trauberg, Darsteller: Boris Livanow , Wassili Nikandrow, Wladimir Popow, Edouard Tissé, Nikolai Podvoisky, sowie Arbeiter Leningrads, Soldaten der Roten Armee 

Eine Veranstaltungsreihe der Friedrich-Wolf-Gesellschaft in Kooperation mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, der Tageszeitung neues deutschland und dem Go East Generationen e. V.

Foto: Logo des Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur Berlin
Logo: Russisches Haus  der Wissenschaft  und Kultur Berlin
Im Gespräch
07.11. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

(030) 29 35 22 03
info@cafe-sibylle.de

Prof. Ronald Paris

Moderation: Paul Werner Wagner

Der Maler Ronald Paris wurde 1933 als Sohn eines Schauspielers in Sondershausen geboren. Nach einer Lehre als Kunstglaser und Glasmaler besuchte er in Jena die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät. Von 1953 bis 1958 studierte er Wandmalerei an der Kunsthochschule Weißensee bei Kurt Robbel, Arno Mohr, Bert Heller und Gabriele Mucchi. Seit 1959 arbeitet er freischaffend. Von 1963 bis 1966 war er Meisterschüler bei Otto Nagel. 1965 war Ronald Paris Mitbegründer der Triennale Intergrafik und von 1985 bis 1991 war er Berliner Bezirksvorsitzender im Verband der Bildenden Künstler. 1989 beteiligte er sich an politischen Kundgebungen und war Mitorganisator der Demonstration am 4. November auf dem Alexanderplatz. Von 1993 bis 1999 hatte er eine Professur an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle inne. Ronald Paris nannte „Respekt vor der Natur“ als Maxime – Schönheit ja, Idylle nein. 

 

Foto: Selbstbildnis, 2014 120 x 100 cm, Öl auf Leinwand / Privatarchiv Ronald Paris
Ronald Paris
Im Gespräch
05.12. Dienstag | 18:30

Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin

(030) 29 35 22 03
info@cafe-sibylle.de

AMIGA und die DDR-Rock-MUSIK

Gespräch mit Jörg Stempel und Jürgen Karney / Moderation: Paul Werner Wagner

1947 gründete Ernst Busch die Schallplatten-GmbH Lied der Zeit mit den Labels Amiga und Eterna. Daraus ging 1954 der VEB Deutsche Schallplatten hervor. In den Studios entstand ein eigener Sound - deutschsprachige Rock- und Popmusik, nach der Wende Ostrock genannt. AMIGA war die Heimat von Puhdys, Karat, Silly, City u.v.a.. Die Bands entwickelten eine bewunderswerte Kreativität. Der „Sound der DDR“ wurde erfolgreich in den Westen exportiert. Den größten Coup landete Karats Der blaue Planet. Bis 1989 wurden auf der anderen Seite der Mauer 480 000 LP verkauft. Großen Anteil am Erfolg von AMIGA hatte deren letzter Chef Jörg Stempel und der Moderator Jürgen Karney, der den DDR-Bands mit seiner Fernsehsendung Bong eine öffentlichkeitswirksame Plattform bot. Das AMIGA-Repertoire wird heute von Sony Music Entertainment vermarktet. Zum 70. Geburtstag blicken wir noch einmal auf die Geschichte von AMIGA zurück.  

 
Foto: Jürgen Karney (links) und Jörg Stempel (rechts) / Privatarchiv Jürgen Karney, Jörg Stempel
Jürgen Karney und Jörg Stempel
Lehnitzer Gespräch
Literarische Weihnachtsfeier
10.12. Sonntag | 15:00
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte
Alter Kiefernweg 5
16515 Lehnitz
(03301) 52 44 80

Da capo für die Leiche

Geschichten über Schauspieler und andere Kuriositäten
Lesung mit Peter Reusse und Sigrid Göhler

Der beliebte Theater- und Filmschauspieler Peter Reusse (Ein irrer Duft von frischem Heu) und die beliebte Schauspielerin Sigrid Göhler, bekannt geworden als charmante Ermittlerin Leutnant Vera Arndt in der DDR-Krimi-Kultserie Polizeiruf 110, bieten uns einen Lesegenuss der besonderen Art. Unterhaltsam und mit viel Humor geht es mit Manne Krug nach Feuerland, mit Frank Schöbel für eine Hochzeitsnacht im Regen nach Budapest, mit Rolf Ludwig auf ferne russische Theaterbretter und ... Sigrid Göhler liest aus Peter Reusses Gedichtband Unberechtigte Entfernung

Danach bringen wir uns mit Glühwein und Stolle in vorweihnachtliche Stimmung. Ein schöner Jahresausklang für alle Mitglieder und Freunde der Friedrich-Wolf-Gesellschaft.

Peter Reusse: Da capo für die Leiche. Verlag Das neue Berlin, 1997, ISBN-10: 3929161915

Weihnachtsgans Auguste Markt
15.12. Freitag | 12:00
15. bis 17. Dezember

Der Wolf und die Gans

Weihnachtsgans Auguste Markt in Oranienburg

Nach guter Tradition leuchtet Auguste am dritten Adventswochenende vom Balkon des alten Barockschlosses, wenn Oranienburger und ihre Gäste die Angebote an den Marktständen aus der Region verkosten oder Geschenke für die Familie entdecken. Ein Buch sollte immer dabei sein…

Die Geschichte der „Weihnachtsgans Auguste“ entstand zur gleichen Zeit, als ihr Autor Friedrich Wolf in Lehnitz mit seiner Frau Else und dem Terrier Bummi, einem weiteren Titelhelden seiner beliebten Tiergeschichten, wohnte. Tiere waren die Freunde der Menschen und sollten nicht auf dem Teller landen. 

Am dritten Adventswochenende ist am Stand der Friedrich-Wolf-Gesellschaft mehr über den Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf zu erfahren. Bücher, Hörspiele, Filme und das Programm vielfältiger Veranstaltungen in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte liegen bereit, wenn Sie bei uns vorbeischauen. 

 
Foto: Privatarchiv der Familie Wolf
Weihnachtsgans Auguste