Friedrich Wolf Gesellschaft
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Ausstellung

Mai

Im Rahmen des Frühlingsfestes wird die Ausstellung "EIN HAUS DAS LEBT" eingeweiht. 

Gezeigt werden 20 Jahre Gäste der Friedrich-Wolf-Gesellschaft in der Lehnitzer Gedenkstätte, dokumnetiert in Fotos von Günther Wolfram. 

Ausstellung

Juni

Die Gedenkstätte ist im Juli und August freitags von 10-14.00 Uhr mit der Ausstellung historischer Plakate „Kunst ist Waffe“ geöffnet.

Frühjahrsputz

Mai

Samstag, 05. Mai , 15.00 Uhr
Frühjahrsputz
Mitglieder und Freunde der Friedrich-Wolf-Gesellschaft und der Familie Wolf treffen sich in Lehnitz um Haus und Garten auf die Gäste vorzubereiten.

 

Besuch bei Anna Seghers

März

Friedrich-Wolf-Gesellschaft unterwegs
Führung mit Dr. Monika Melchert:

Am 22. Januar 2012 war Dr. Monika Melchert, Literaturwissenschaftlerin und Autorin, zu  Gast in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz. Die Lesung aus ihrem Buch „Heimkehr in ein kaltes Land - Anna Seghers in Berlin 1947 bis 1952“ hatte eine große Resonanz bei den  Besuchern. Besonders die Nähe der Autorin zu Anna Seghers und ihrer besonderen Situation nach der Rückkehr aus dem Exil nach Deutschland ließen die Persönlichkeit  der Schriftstellerin in der  schwierigen Zeit des  Zusammenbruchs und Wiederaufbaus lebendig werden.
Aus dem anschließenden Gespräch entstand die Verabredung zu einem Gegenbesuch in der Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin, die Monika Melchert für die Akademie der Künste betreut.  In die Wohnung von Anna Seghers eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde der Friedrich-Wolf-Gesellschaft.

Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Wir bitten um Anmeldung unter:
kontakt@friedrichwolf.de
Freitags 10 – 14 Uhr 03301-524480 (auch AB bis 23. Februar)
Mobil 0176-29778107 (auch Mailbox)
Verkehrsverbindung: S-Bahn Adlershof, Straßenbahn 60
 

 

Friedrich-Wolf-Tage

September

Vorankündigung!
Am 28. und 29 Oktober 2011 finden in Oranienburg und Lehnitz die
Friedrich-Wolf-Tage statt:

Ausstellungseröffnung Piscator am Schwarzen Meer
Kinovorführung Wolfs „Bürgermeister Anna“
Mitgliederversammlung
Gespräche in der Gedenkstätte
 

 

Der Wolf und das Meer

September

Es ist Sommer und die Sehnsucht nach Meer fast greifbar. Wolf hatte außer seiner Jugend am und auf dem Rhein, seinen Fahrten nach Übersee und in die Sowjetunion, seinem Aufenthalt auf der französischen Île de Bréhat eine Affinität zur Ostsee, die seit seinem Aufenthalt in Wustrow auf dem Darß nach dem Weggang aus Worpswede in Briefen und Fotos belegt ist. Später schrieb er im „Türmchen“ in Baabe und machte Urlaub mit Familie in Prerow auf dem Darß. Aus dieser Zeit stammt das Foto im Matrosenhemd mit Pfeife auf unserem Nächsten Programmflyer für Veranstaltungen von Juli bis September - eine sehr sympathische Selbstinszenierung Wolfs.

 

Erinnerungen an eine lebendige Beziehung

Juni

Ein gern gesehener Gast in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte ist Dr. Bruno Günther. Er war Schüler der Oberschule Boock, die am 30. Oktober 1949 den Namen „Friedrich-Wolf-Oberschule“ in einem feierlichen Akt erhielt, den Else und Friedrich Wolf persönlich vollzogen. Gemeinsam mit einigen Schülern der damaligen Zeit konnte er in umfangreicher Recherchearbeit einen dokumentarischen Band zusammenstellen, in dem unter anderem die Laienspielgruppe der Schule und ein reger Kontakt mit dem Dramatiker Wolf von einer lebendigen Beziehung künden. Die Erinnerungen erschienen unter dem Titel „Die Friedrich-Wolf-Oberschule Boock – Berichte in Texten und Bildern“.

Frühjahrsputz am 8. Mai

Juni

Das Wohnhaus von Else und Friedrich Wolf öffnet am 8. Mai Gartentor und Türen für Mitglieder und Freunde, die helfen wollen, gründlich sauber zu machen für neue Gastlichkeit. Ein Suppentopf steht wie gewohnt bereit und es bleibt Zeit für Gespräche. Nicht vergessen wird der Tag der Befreiung, der in der Familie Wolf einen besonderen Stellenwert hatte und hat.

Wir freuen uns auf alle Wölfe und ihre Freunde.

 

Angebot für Schulen

April

Professor Hermann Haarmann, Vorsitzender der Friedrich-Wolf-Gesellschaft und Autor von Schriften zur Exilforschung, hatte sich vorbereitet zu demonstrieren, dass es Sinn macht, Friedrich Wolf als einen wichtigen Autor aus der Region den Schülern im Unterricht nahezubringe. Eingeladen waren die Deutschlehrer der Oberstufe von Schulen des Bereiches von Oranienburg und benachbarten Gemeinden.

Vor allem Wolfs bekanntestes Stück „Professor Mamlock“, ein Klassiker deutscher Literatur, weltweit gespielt und verfilmt, eignet sich sowohl für die Beschäftigung mit den Gefahren faschistischer Gesinnung als auch für dramatische Arbeiten von Schülern. Die Biografie Friedrich Wolfs als Beteiligter an den sozialen und politischen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts bietet eine Fülle von Diskussionsstoff, der im Unterricht produktiv genutzt werden kann. Das letzte Wohnhaus des Autors steht für Schulprojekte offen.

Erschienen war ein Lehrer.

 

Geburtstagsfeier mit Friedrich Wolf in Hoyerswerda

April

Zum 30. Jahrestag wurden am 11. März Gäste eingeladen und alle Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums Hoyerswerda „Friedrich Wolf“ feierten mit ihnen Geburtstag. In der Friedrich-Wolf-Straße, einem der thematischen Flure präsentierten Schüler ihr Projekt über den Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf in Schautafeln und einer Diashow. Dazu hatten sie sich in der Lehnitzer Gedenkstätte vor allem mit dem Naturarzt Wolf beschäftigt und für die Themen Licht, Luft, Wasser und Ernährung Material gesammelt und Fragen gestellt. Den Höhepunkten des Tages waren kaum die Mühen anzumerken, mit denen die Kinder ihre Darbietungen erarbeitet hatten. Stolz und aufgeregt führten die Mitglieder des neu gegründeten Schwarzen Theaters ihr erstes Programm auf und die Gruppe der „Rollis“ zeigte einen neu choreografierten Formationstanz. Zwei Schulbands mit Chor gaben ein kleines Konzert im Probenraum und es war Zeit für Treffen mit ehemaligen Schülern, die immer gerne vorbeikommen.

Professor Thomas Naumann, jüngster Sohn Friedrich Wolfs war unter den Gratulanten und enthüllte in einem kleinen feierlichen Akt den Namenszug Friedrich Wolf an der Eingangsaußenwand des Schulgebäudes. Wie jedes Jahr werden die Kinder der siebenten Klasse bald wieder zu Gast im Haus von Else und Friedrich-Wolf in Lehnitz sein, so dass die Kinder eine echte Beziehung zum Namensgeber der Schule erfahren können.


 

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Spruch
 

Zitate

 

Kein größeres Verbrechen gibt es, als nicht kämpfen zu wollen, wo man kämpfen muss.

Friedrich Wolf


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