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Friedrich Wolf 1893 |
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1899 – 1907 |
Besuch des Königlich-Preußischen Gymnasiums.
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Sportliche Ausbildung in der Schulzeit (Rudern, Schwimmen, Turnen, Wandern). Interesse für Goethe, Schiller, Rousseau, Haeckel, Kropotkin, Nietzsche und die Antike. |
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Es entstehen erste eigene Gedichte. |
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Studienjahre |
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Sportgymnastik mit Heinrich Friedemann
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1908 |
Fußwanderung durch Italien. Anschluss an den Wandervogel. |
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Friedrich Wolf und sein erster selbständig operierter Patient
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Praktisches Jahr in Meißen und Dresden. |
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1913 |
Promotion zum Dr. med., Approbation zum Arzt. Austritt aus der jüdischen Glaubensgemeinde. |
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Gedichte, Erzählungen, Dramenversuche. |
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In Berlin begeisterter Besucher des Deutschen Theaters. |
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Schiffsarzt auf der Route Kanada, USA, Grönland. |
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Erster Weltkrieg |
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Oberarzt Dr. Friedrich Wolf an der Front
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An der Front entstehen Gedichte, die Novellen „Der gekrümmte Arm“, „Langemark“ und das Antikriegsdrama „Mohammed“. |
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1918 |
Kriegsdienstverweigerung. Lazarettarzt in Dresden. Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates. |
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Dresden, Remscheid, Worpswede, Hechingen |
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„Der Unbedingte“ (expressionistisches Drama) entsteht. |
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1920 |
Übersiedlung nach Remscheid. Stadtarzt. Teilnahme am Kampf gegen die Kapp-Putschisten. |
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1921 |
Arzt und Torfarbeiter in der Gemeinschaftssiedlung Worpswede. |
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Landarzt in Hechingen. Lebt unter den Bauern der Rauhen Alb. Selbststudium der Naturheilkunde. |
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1922 |
Auflösung der Ehe mit Kaethe Wolf, geb. Gumbold. Der Ehe entstammen Tochter Johanna (1915) und Sohn Lukas (1919). |
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Heiratet Else Dreibholz » . Dieser Ehe entstammen Markus » (1923) und Konrad » (1925).
Friedrich Wolf mit Else und den Kindern Markus und Konrad
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Enge Beziehung zur bürgerlichen Jugendbewegung im Raum Stuttgart. |
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Großes soziales Engagement. |
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1923 |
In Hechingen entsteht das Drama „Der Arme Konrad“. Dieses lässt ihn zum anerkannten Dramatiker Deutschlands werden, Aufführungen des Stückes auf vielen Bühnen. Es folgen die Dramen „Die schwarze Sonne“, „Die Schrankkomödie“. |
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1924 |
"Das Heldenepos des Alten Bundes" (jüdisches Volksepos) entsteht.
Szene aus: „Der Arme Konrad“, Volksbühne am Lützowplatz, Berlin 1924
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„Kunst ist Waffe!“ |
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1926 |
Nach drei Jahren Arbeit ist das medizinische Handbuch „Die Natur als Arzt und Helfer“ fertiggstellt.
Szenen aus dem Arztbuch: ein gesunder Körper
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1927 |
Übersiedlung nach Stuttgart |
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Die Dramen „Kolonne Hund“ und „Koritke“ entstehen und werden in Theatern und von Spieltrupps aufgeführt. |
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1928 |
Eintritt in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Rede „Kunst ist Waffe!“, Mitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.
Titelblatt der Erstausgabe
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1929 |
Das Drama „Cyankali“ leitet eine Kampagne gegen den § 218 ein.
Plakat zum Film „Cyankali“
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1930 |
Wolf wird unbegründet der „gewerbsmäßigen Abtreibung“ beschuldigt und verhaftet. Freilassung durch Massenproteste. |
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Das Drama „Die Matrosen von Cattaro“ erscheint. |
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1931 |
Auf Einladung des Volkskommissars für Gesundheitswesen der UdSSR unternimmt Wolf seine erste Reise in die Sowjetunion. Erfahrungsaustausch. |
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Teilnahme am Schriftstellerkongress der Russischen Förderation. |
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Aufführung „Die Matrosen von Cattaro“ in Moskau. Uraufführung der antifaschistischen Komödie „Die Jungens von Mons“. |
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1932 |
Gründung des Spieltrupps Südwest. Agitproptexte für diese Gruppe. |
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Exil und Zweiter Weltkrieg |
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Inszenierung „Professor Mamlock“
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1934 |
Mit der Familie im Exil in Moskau. |
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„Professor Mamlock“, „Bauer Baetz“, „Floridsdorf“, „Das trojanische Pferd“ werden 1934 auf den Bühnen der Sowjetunion gespielt.
Friedrich Wolf mit seinen Söhnen Markus und Konrad, Moskau
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1935 |
Teilnahme am 1. Schriftstellerkongress der USA in New York. |
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Aufführung „Die Matrosen von Cattaro“ in New York. |
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1936 |
Vortragsreise nach Skandinavien. |
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Aufführung „Professor Mamlock“. |
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1937 |
Leningrader Behörden setzen „Matrosen von Cattaro“ vom Spielplan ab: „defätistisch, antirevolutionär“. |
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1938 |
Erfolgloser Versuch zu den internationalen Brigaden nach Spanien zu gelangen. Aufenthalt in Frankreich. |
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„Zwei an der Grenze“ (Roman), „Das Schiff auf der Donau“ (Drama) entstehen. „Professor Mamlock“ wird in der Sowjetunion verfilmt. |
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1939 |
Internierung im Lager Le Vernet.
Friedrich Wolf im Lager Le Vernet
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„Beaumarchais“ (Drama) entsteht. |
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1941 |
Entlassung aus dem Internierungslager durch Intervention der UdSSR. Rückkehr zur Familie nach Moskau. Kriegsteilnahme auf sowjetischer Seite als Propagandist und Agitator. |
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1942 |
„Der Russenpelz“ (Novelle), „Patrioten“ (Drama) entstehen. |
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Erich Weinert beim Unterschreiben des Gründungsdokuments, neben ihm Friedrich Wolf
Friedrich Wolf und Heinrich Graf von Einsiedel
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1944 |
„Heimkehr der Söhne“ (Novelle), „Dr. Lilli Wanner“ (Drama), „Was der Mensch säet …“ (Drama) entstehen. |
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Rückkehr nach Deutschland |
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1946 |
Mitbegründer der DEFA und des Bundes Deutscher Volksbühnen, Mitarbeit an der satirischen Zeitschrift „Ulenspiegel“, Pseudonym Dr. Isegrimm. |
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Deutsche Erstaufführung von „Professor Mamlock“ am Hebbel-Theater Berlin.
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1947 |
„Wie die Tiere des Waldes“ (Drama), „Die letzte Probe“ (Drama), „Märchen für große und kleine Kinder“ (Novelle) entstehen. |
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1948 |
1. Vorsitzender des Bundes Deutscher Volksbühnen, Herausgeber der Zeitschrift Kunst und Volk, Mitbegründer der deutschen Abteilung des PEN-Clubs. |
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Übersiedlung nach Lehnitz.
Friedrich Wolf mit Hund Bummi vor seinem Haus in Lehnitz
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Drehbuch „Rat der Götter“ entsteht. |
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1949 |
Berufung zum Chef der Diplomatischen Mission der DDR in der Volksrepublik Polen. |
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„Bürgermeister Anna“ (Drama) entsteht. |
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1950 – 1951 |
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der DDR in Polen.
Friedrich Wolf als Erster Botschafter der DDR
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1950 |
Mitglied der Deutschen Akademie der Künste. Vorstandsmitglied des Deutschen Schriftstellerverbandes. |
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Poem „Lilo Herrmann“ (Musik: Paul Dessau) entsteht. |
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1952 |
„Menetekel oder Die fliegenden Untertassen“ (Roman), „Thomas Müntzer“ (Drama) entstehen. |
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1953 |
Jubiläumsvortrag „Meisterschaft und Volkstümlichkeit“ zum 125-jährigen Bestehen des Reclam-Verlages. „Thomas Müntzer“ (Filmexposé) entsteht. Geburt des Sohnes Thomas » in Dresden. |
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Am 5. 10.1953 |
erliegt Friedrich Wolf einem Herzinfarkt im Arbeitszimmer seines Hauses in Lehnitz. Die Urnenbeisetzung erfolgt in Berlin auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. |


















